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Lord of Shadows - Review

Lord of Shadows The Dark Artifices 2 Cassandra Clare 699 pages McElderry Books So ...

Donnerstag, 29. Dezember 2016

My Reading Year 2016 - #allthebooksof2016


Das Jahr neigt sich dem Ende zu und ich blicke heute auf die Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe zurück. Heute ist der 29. Dezember und ich habe bis jetzt in diesem Jahr 94 Bücher gelesen. Das ist nicht wenig, aber ich hoffe ich schaffe mein Ziel von 100 Büchern noch. Um mein Lesejahr strukturiert anzugehen habe ich den #AlltheBooksof2016 integriert. (Diese Challenge habe ich auch schon auf meinem Instagram Profil @reading_joelle gemacht.)

Das erste Buch, das ich in diesem Jahr gelesen habe war gleich super. Throne of Glass – Die Erwählte hat mir sehr gefallen, Celaena war zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich habe mich schnell in die Geschichte eingelebt. Ich bin übrigens Team Chaol. 
Das letzte Buch von diesem Jahr, kenne ich noch nicht.

Das kürzeste Buch, das ich dieses Jahr gelesen habe, war Pique Dame von Puschkin. Wir haben diese Geschichte im Russischunterricht gelesen und sie hat mir sehr gut gefallen. Die Atmosphäre hat mich sehr berührt, obwohl das Büchlein nur etwa 80 Seiten hatte. Dagegen waren die beiden längsten Bücher, beide mit 840 Seiten, deutlich umfangreicher. Diese beiden Wälzer waren „Wie Schnee so weiss“ von Marissa Meyer und „Legenden der Schattenjäger Akademie“ von Cassandra Clare, Sarah Rees Brennnan, Maureen Johnson und Robin Wasserman. Ersteres fand ich ganz gut, allerdings lange nicht so toll wie „Wie Sterne so golden“ aber „Legenden der Schattenjäger Akademie“ fand ich unglaublich gut. Es war eines meiner Jahreshighlights.

Ich habe 2016 viele neue Autoren gelesen, meine „new favourite authors“ sind: Sarah J. Maas, Sabaa Tahir und Reneé Ahdieh. Von Sarah J. Maas habe ich die ersten drei Bände der Throne of Glass Reihe gelesen, die ich alle einfach super fand. Die beiden Elias und Laia Bände von Sabaa Tahir waren unglaublich gut und ich kann kaum mehr warten auf die nächsten Bände. „Zorn und Morgenröte“ war wunderschön geschrieben und ich bin nur so über die Seiten gefolgen.

Letztes Jahr habe ich „Mehr als das“ von Patrick Ness gelesen, aber ich war nicht gerade überwältigt. Trotzdem habe ich mit „Das Morgen ist immer schon jetzt“ geholt und ich war nicht nur positiv überrascht, ich war hellauf begeistert. Zwar hat „Das Morgen ist immer schon jetzt“ meiner Meinung nach ein sehr schönes Cover, aber das schönste Cover, das ich dieses Jahr gesehen habe war von „Die (beinahe) grösste Liebesgeschichte des Universums“.
 
Der Magellan Verlag bringt immer wunderschöne, minimalistische Cover raus, ohne Gesichter auf den Covern. Die Geschichte konnte aber nicht ganz mit dem Cover mithalten, sie war zwar süss und voller Nerdhaftigkeit, allerdings nichts Weltbewegendes.

Ich weiss nicht wie es bei euch ist, aber mein Lesevergnügen hängt immer sehr von den Charakteren ab. Die Handlung ist für mich eher zweitrangig.
Meine neuesten weiblichen Lieblingscharakter sind:
·       Emma Carstairs aus „Lady Midnight“
·       Livy Blackthorn auch aus „Lady Midnight“
·       Elizabeth Bennet aus „Stolz und Vorurteil“.

Die Figuren aus Cassandra Clares Büchern sind immer sehr plastisch und bleibend.
Meine „new favourite male characters“ sind:
·       Nikolaj aus „Grischa“
·       James und Matthew aus „Legenden der Schattenjäger Akademie“
·       Julian, Ty und Mark aus „Lady Midnight“
·       Solomon und Clark aus „Highly Illogical Behaviour“
·       Elias aus „Elias und Laia“
·       Chaol aus „Throne of Glass“.
Wir alle kennen die „fictional crushes“ und ich habe davon einige neue in diesem Jahr kennen gelernt.
·       Chaol aus „Throne of Glass“
·       Elias aus „Elias und Laia“
·       Julian Blackthorn aus „Lady Midnight“
·       Fitzwilliam Darcy aus „Stolz und Vorurteil“
·       AJ aus „Mit anderen Worten: ich“
·       Chalid aus „Zorn und Morgenröte“
·       Nikolaj aus „Grischa“
·       Scorpius Malfoy aus „Harry Potter and the Cursed Child“
·       Levi aus „Fangirl“
·       Jin aus „Amani – Rebellin des Sandes“
New favourite side characters:

      NIKOLAJ!!!! Aus „Grischa“ ... ich liebe Nikolaj
      Reagan aus „Fangirl“
      Razor aus „Der letzte Stern“
      Mark, Ty und Livy Blacktorn aus „Lady Midnight“
      Manon aus „Throne of Glass“

Wenn Charaktere miteinander interagieren entstehen wundervolle Freundschaften und Beziehungen. Meine liebste fiktionale Freundschaft ist die von James und Matthew aus „Legenden der Schattenjäger Akademie“.
Ich brauche „The last hours“, dort werden wir sie wieder sehen.

Meine lieblings OTPs aus 2016 sind (diese müssen nicht canon sein):
·                Chaolaena aus „Throne of Glass“
·                Elias und Laia aus „Elias & Laia“
·                Julian und Emma aus „Lady Midnight“
·                Shahrzad und Chalid aus „Zorn und Morgenröte“
·                Alina und Nikolaj aus „Grischa“
·                Albus und Scorpius aus „Harry Potter and the Cursed Child“
·                Cather und Levi aus „Fangirl“
·                James Herondale und Matthew Fairchild aus „Legenden der Schattenjäger Akademie“, ja ich shippe diese zwei extrem
·                James Herondale und Grace Blackthorn aus „Die Bane Chroniken“

Die Beste Figurenentwicklung habe ich bei Ringer aus „Der letzte Stern“ gesehen. Ich habe Ringer schon immer sehr gemocht und zu sehen, wie sehr sie sich entwickelt hat in diesem letzten Band war unglaublich.

„Book you finally read this year“ war für mich „Stolz und Vorurteil". Ich hatte mir dieses Buch schon vor Ewigkeiten gekauft und diese Jahr habe ich es endlich gelesen. Und es hat sich so gelohnt.

Die beste Fortsetzung, die ich 2016 gelesen habe war „Throne of Glass – Kriegerin im Schatten“. Diese Reihe wird immer besser und ich freue mich schon so auf den vierten Band.

Das beste Reihenende, das ich gelesen habe war „Der letzte Stern“ von Rick Yancey. Die Rezension dazu findet ihr hier auf meinem Blog.

Ich habe 2016 viele „diverse books“ gelesen. Also Bücher mit Charakteren mit unterschiedlicher Sexualität oder Hautfarbe und Religion. Die besten dieser  Bücher waren für mich: Nur drei Worte, Lady Midnight und Highly Illogical Behaviour.

Wer meiner Instagram Seite folgt weiss, dass ich „Winger“ von Andrew Smith extrem geliebt habe und ich finde, es verdient mehr Aufmerksamkeit, als es kriegt.

„Winger“ hat  mich so sehr berührt, ich musste weinen, wie auch bei „All die verdammt perfekten Tage“ und „Lady Midnight“, „Cursed Child“ und „Der letzte Stern“.

Enttäuscht wurde ich dieses Jahr von „Über mir der Himmel“ von Jandy Nelson. Ich fand das Buch einfach nur seltsam.

Insgesamt habe ich, bis jetzt, 94 Bücher gelesen in diesem Jahr. Das sind 37’180 Seiten. Von diesen 94 Büchern waren 22 Rereads, diese habe ich aber nicht in meinen Jahresrückblick integriert und auch nichz unter meine Top Bücher aus 2016 genommen. Ich habe diese Jahr etwa 30 Bücher weniger gelesen als 2015, dafür habe ich deutlich mehr auf Englisch gelesen. Immerhin 16 Bücher. Am meisten habe ich 2016 Fantasy gelesen.
Ich habe im Januar mit 40 TBR Büchern angefangen und bin jetzt auf 45. Das ist kein riesiger Anstieg, vor allem auch, weil ich weniger gelesen habe, aber ich wollte eigentlich deutlich weniger ungelesene Bücher haben.
 
Ich habe jetzt noch meine top Bücher aus 2016:
·     Throne of Glass – Kriegerin im Schatten
·       All die verdammt perfekten Tage
·       Elias und Laia – Die Herrschaft der Masken
·       Nur drei Worte
·       Lady Midnight
·       Mit anderen Worten: ich
·       Ready Player One
·       Zorn und Morgenröte
·       Das Morgen ist immer schon jetzt
·       Harry Potter and the Cursed Child
·       Der letzte Stern
·       Winger
·       Legenden der Schattenjäger Akademie

Lady Midnight war vermutlich das beste Buch, das ich 2016 gelesen aheb, dementsprechend freue ich mich auf „Lord of Shadows“. Aber ein Post mit meinen „most anticipated releases 2017“ wird noch kommen.

Ich wünsche euch ein schönes neues Jahr und alles Gute.
Joëlle

                 

Sonntag, 11. Dezember 2016

Legenden der Schattenjäger Akademie von Cassandra Clare, Maureen Johnson und Robin Wasserman – Rezension


Copyright Inhaber  am Cover ist der Arena Verlag
Legenden der Schattenjäger Akademie
Cassandra Clare, Sarah Rees Brennan, Robin Wasserman, Maureen Johnson

840 Seiten, Hardcover

Arena Verlag

Achtung, ihr solltet dieses Buch (und diesen Post) nicht lesen, bevor ihr nicht „Chroniken der Unterwelt“ und „die Schattenjäger Chroniken“ gelesen habt, ihr werdet sonst gespoilert. Es empfiehlt sich aber „Legenden der Schattenjäger Akademie“ vor „Lady Midnight“ zu lesen.


Inhalt (spoilerfrei)

Simon Lewis will weg aus New York. Das mag ein wenig seltsam klingen, da er dort alle seine Freunde, die Normalen und die Schattenjäger, und seine Familie hat. Aber genau diese Schattenjägerfreunde machen ihm zu schaffen. Sie halten ihn für den Simon, der die Welt gerettet hat. Der Simon, der einmal ein Vampir war, der beste Freund von Clary und der feste Freund von Isabelle. Aber Simon ist nicht mehr dieser andere Simon. Er hat sich erzählen lassen, dass er all seine Erinnerungen an einen Dämonen geopfert hat, um sein Leben und das seiner Freunde zu retten. Deshalb weiss er von all diesen Abenteuern nichts mehr. Der schillernde Hexenmeister Magnus Bane konnte zwar einige wenige Erinnerungen zurück holen, der grösste Teil ist aber noch immer vor ihm verborgen. Deshalb beschliesst er sich an der Schattenjäger Akademie zu einem Schattenjäger ausbilden zu lassen, und danach zu aszendieren. Er hofft bald als Held zurückzukehren, doch ob alles so läuft wie geplant, wird sich erst zeigen.

Wie es Simon ergeht, wird in dieser Novellensammlung berichtet, dabei erkundet man auch die Geschichte der Akademie und einige ihrer früheren Schüler.

Ich werde nun kurz detailliert auf die einzelnen Novellen eingehen, dabei werden aber einige Spoiler dabei sein. Unten findet ihr noch meine (spoilerfreie) Meinung zum Buch.

Inhalt (Spoiler)


Willkommen in der Schattenjäger Akademie

In dieser ersten Geschichte werden wir in Simons Situation eingeführt und lernen die Akademie und einige ihrer Bewohner kennen. George, Simons Mitbewohner, war mir von Anfang an sehr sympathisch und ihn und Simon zusammen zu erleben hat grossen Spass gemacht. Nichtsdestotrotz  war diese erste Geschichte, meiner Meinung nach, die unausgereifteste. Sie war unterhaltsam, aber etwas, was einem richtig fesselte, fehlte ihr noch.

Der verschollene Herondale

Auf diese Novelle hatte ich mich am meisten gefreut. Denn je mehr Herondales, desto besser. J Hier erlebt man Simons Akademie Alltag erst so richtig mit. Die Ausbildung zum Schattenjäger ist, verständlicherweise, nicht einfach und Simon und die anderen Aszendierenden werden nicht nur physisch auf ein Leben als Schattenjäger vorbereitet.
Zur Ausbildung gehören auch die ganzen ehrenhaften Verhaltensweisen der Schattenjäger, zu allererst, dass man andere nie im Stich lassen darf. Um den Schülerinnen und Schülern eine Lektion zu erteilen, erzählt Delaney Scarsbury, Simons Ausbildner, eine Geschichte von Tobias Herondale, der seinerzeits seine Kameraden alleine liess, um sein Leben zu retten. Angeblich. Catarina Loss, die Hexenmeisterin, die auch an der Akademie unterrichtet, erzählt Simon später eine andere Geschichte. Tobias wurde übel getäuscht und am Ende wurden seine Frau und sein ungeborenes Kind dafür bestraft. Dieses Kind, das später für tot gehalten wurde, war in Wahrheit aber in Catarinas Obhut und wuchs zu einem Mann heran. So kommt es, dass es einen, dem Rat unbekannten, Zweig der Herondales in Amerika gibt. Noch mehr Herondales J !!
Ich mochte diese Novelle besser, als die erste, kam aber nicht umhin, Tobias Herondale und seine Frau sehr zu bedauern.

Der Teufel von Whitechapel

Will, Jem und Tessa! Endlich kommen sie vor. Tessa ist als Gastdozentin an der Akademie und erzählt die Geschichte von Jack the Ripper und wie das Londoner Institut ihn unschädlich gemacht hat. Es war sehr unterhaltsam, wie die Geschichte von Jack the Ripper verändert wurde und wie Jessamine eine Rolle gespielt hat ... * schluchz *
Auch wenn ich es immer seltsam finde, wie die Charaktere, die wir als Jugendliche kenne, plötzlich erwachsen sind.

Nichts als Schatten

Wer hätte gedacht, dass es soo viele wundervolle Herondales gibt? In den Magnus Bane Chroniken haben wir James Herondale schon kennengelernt, aber jetzt begleiten wir ihn, als Kind in die Schattenjäger Akademie, wo er ein Aussenseiter ist. Vor allem Matthew Fairchild ist ihm ein Dorn im Auge, dieser scheint alles zu haben, was James sich wünscht, doch mit der Zeit werden die beiden Freunde und ich glaube ich habe ein neues OTP! *-* Ich kann kaum mehr warten bis zu „The Last Hours“, wo wir endlich eine ganze Trilogie zu James, Lucie und Co. bekommen.

Das Böse, das wir lieben

Seit City of Bones kennen wir Robert Lightwood, aber er war immer eine sehr undurchsichtige Person, in „Das Böse, das wir lieben“ erzählt Robert von seiner Zeit an der Akademie, in der sich der Kreis gebildet hat. Diese Novelle verleiht einem wirklich einen guten Einblick in den Kreis und vor allem auch in die Beziehungen von Robert, die er zu Maryse, Michael und Valentin hatte.

Könige, Fürsten - so bleich

Ich weiss nicht so recht, was ich zu dieser Geschichte schreiben soll, nicht weil sie schlecht war, sondern weil man hier wieder einmal deutlich sieht wie sehr Helen und Aline unter dem Kalten Frieden leiden. Es war schlimm zu sehen, wie der Rat Helen behandelt hat, als wäre sie eine Verbrecherin, umso schöner war es, dass Simon  und Isabelle endlich wieder aufeinander zu gegangen sind und auch, dass Helen und Aline endlich ihre Hochzeit feiern konnte, natürlich mit der ganzen Blackthorn Bande zusammen.

Bittere Wahrheit

Simon Lewis hat es geschafft sich ausversehen in das Reich der Feenwesen zu transportieren, diese sehen nicht gerne Nephilim in ihr Reich eindringen.
Zum Glück begegnet Simon Mark Blackthorn und auch hier wünschte ich mir, der Rat wäre nicht so ekelhaft zu Mark, denn er hat sein Leben riskiert, um die Nephilim vor Sebastian zu warnen und der Rat lässt ihn einfach in den Fängen der Wilden Jagd. Natürlich taucht dann Izzy auf und rettet Simon. Just Sizzy things J

Die Feuerprobe

Wir wussten bis jetzt nicht viel über die Parabatai Zeremonie, aber in dieser Geschichte konnten wir ein wenig hinter die Kulissen der Wasserprobe schauen. Aber um ehrlich zu sein, dieser Test war mir einfach ein wenig zu seltsam, ich kam nicht gut in diese Geschichte rein und ich habe ihren Sinn, bis jetzt, nicht wirklich verstanden. Simon und Clary beschliessen Parabatai zu werden und gegen Ende der Novelle sind wir dann bei Emmas und Julians Parabatai Zeremonie dabei und das war wieder spannend.

Zu endloser Nacht geboren

Die Akademie kann vieles überstehen, Dämonenangriffe, Dämonenratten, Riesenschnecken, fürchterliches Essen, aber wenn ein blaues Hexenmeisterkind auf der Türschwelle gefunden wird bricht Chaos aus. Zum Glück sind Magnus Bane und Alec Lightwood zur Stelle. Und mit Ihnen auch gleich die ganze Lightwood Bande plus Clary und Jace, die alle ihre Tipps zur Kinderbetreuung dazu geben wollen.
Am Ende entschliessen sich Alec und Magnus dazu, das Kind aufzunehmen und sie nennen es Max Lightwood. Das fand ich irgendwie seltsam, es ist zwar schön, dass sie Max ehren wollen, aber dadurch bringen sie ihn nicht zurück.

Die Wiederkehr der Engel

Simons Ausbildung an der Akademie ist abgeschlossen, seine Aszension steht bevor. Zuvor muss er sich aber noch von seiner Familie verabschieden, diese Szene war sehr traurig, logischerweise. Kurz vor der Aszension steigen einige Irdische aus, aber Simon und George stellen sich der Prüfung. George sagt Simon, dass dieser sein bester Freund ist und auch, dass er weiss, dass Simon bereits beste Freunde hat. Und Simon stimmt ihm zu, sagt, dass er bereits mehr als genug beste Freunde hat, jedoch habe er nur einen Bruder, und das ist George.
Simon trinkt aus dem Engelskelch und seine Erinnerung kommt zurück. Danach blickt er erwartungsvoll zu George, während er auch aus dem Kelch trinkt, doch George stirbt... Wieso kann Cassie kein Buch beenden ohne, dass sie uns alle zum Schluchzen bringt?
Jeder neue Nephilim darf sich einen Schattenjägernamen aussuchen und Simon beschliesst George zu ehren, in dem er dessen Namen annimmt und nun Simon Lovelace heisst.

 

 

Meine Meinung zu diesem Buch

Anders als bei den Bane Chroniken haben mich diese Novellen wirklich gepackt. Dadurch, dass wir Simon chronologisch durch seine Ausbildung gefolgt sind, hatten wir einen roten Faden, der sich durch das ganze Buch zog. So viele interessante Charaktere wurden uns gezeigt und dieses Buch hat mich wirklich sehr neugierig auf zukünftige Bücher gemacht, deshalb würde ich auch empfehlen „Legenden der Schattenjäger Akademie“ vor „Lady Midnight“ zu lesen.
Auch wenn euch die „Bane Chroniken“ vielleicht nicht umgehauen haben, würde ich euch dieses Buch empfehlen. Von mir hat es auf Goodreads klar 5 Sterne bekommen.

Danke fürs Vorbeischauen :* - Joëlle


Sonntag, 13. November 2016

Dein Leuchten von Jay Asher - Rezension



Dein Leuchten
Jay Asher
310 Seiten, Taschenbuch
Verlag

Inhalt

Sierras Eltern leben für die Weihnachtszeit, nicht weil sie besonders religiös oder so sind. Nein, sie leiten eine Weihnachtsbaumzucht und im Advent ziehen sie mit allen Weihnachtsbäumen nach Süden, um sie dort zu verkaufen. Sierra liebt ihr zweites Leben, das sie im Advent führt. Das Geschäft mit den Weihnachtsbäumen läuft aber leider immer schlechter im Süden und Sierras Eltern können nicht ausschliessen, dass dieses Jahr, das letzte sein wird, in dem sie ihren Baummarkt haben.
Sierra hätte nie geplant, dass sie sich genau jetzt in Caleb verliebt. Caleb, der Weihnachtsbäume verschenkt und eine eher dunkle Vergangenheit hat.

Meine Meinung zu diesem Buch

Ich habe vor einigen Jahren „Tote Mädchen lügen nicht“ zum ersten mal gelesen und, was soll ich sagen, dieses Buch ist unglaublich gut. Kurz darauf habe ich auch „Wir beide, irgendwann“ gelesen, das hat mich zwar nicht so sehr umgehauen, wie „Tote Mädchen lügen nicht“, fand es aber auch sehr gut.
Mit diesen, doch sehr hohen Erwartungen, bin ich an „Dein Leuchten“ gegangen.
Diese wurden ein wenig enttäuscht, nicht weil das Buch nicht gut war, sondern weil mir der Tiefgang, den die anderen beiden Bücher haben, hier gefehlt hat.
Nichtsdestotrotz fand ich das Buch, für das was es war, eine schöne, weihnachtliche Liebesgeschichte, sehr gut.
Ich bin kein grosser Fan von Liebesgeschichten, meist sind sie mir zu vorhersehbar und kitschig. Auch diese Geschichte war nicht revolutionär, aber ich habe mich nie gelangweilt oder über Standardfloskeln nerven müssen.
Kein einziges mal  wurden Augen in blumigen Worten beschrieben, in der Tat weiss ich nicht einmal die Haarfarben der Figuren.
Emotionen wurde vielmehr durch das Verhalten und die Worte der Figuren deutlich gemacht.
Ich habe „Dein Leuchten“ an einem Wochenende durchgelesen und so richtig in die Weihnachtsstimmung versetzt.
Ich kann euch das Buch nur empfehlen.
Ich habe 4 Sterne vergeben, weil ich mir einfach ein klein bisschen mehr erhofft hatte.

Danke fürs Vorbeischauen. :)

Montag, 10. Oktober 2016

Der letzte Stern von Rick Yancey - Rezension


IG: @reading_joelle

Der letzte Stern
Rick Yancey

Ca. 385 Seiten, gebunden

Goldmann Verlag

Inhalt
Die Lage der Gruppe Überlebenskämpfer, die den bisherigen Wellen entkommen sind, ist, nett gesagt, schwierig. Ringer muss sich Vosch stellen, Cassie muss wieder einmal auf Evans Fähigkeiten vertrauen und Ben versucht verzweifelt, die Verbliebenen seiner alten Einheit am Leben zu erhalten.
Darüber steht die grosse Frage nach der Wahrheit hinter den Anderen und nach der Zukunft der Erde und ihrer Bewohner.

Meine Meinung zu dem Buch

Ich habe „Die fünte Welle“ abgöttisch geliebt. Rick Yanceys Schreibstil ist poetisch und dadurch, dass er viele Metaphern verwendet, muss man als LeserIn selber die Rätsel lösen. Nicht wie in anderen Dystopien und Sci-Fi Büchern, in denen man die Absichten und die Identität des Bösen vorgesetzt bekommt. Diesen hohen Anspruch an die LeserInnen habe ich sehr geschätzt.
Ähnlich ging es in „Das unendliche Meer“ weiter, wobei man dort erstmals des Rätsels Lösung auf die Spur kam.
Ich habe mir in den letzten zwei Jahren viele Gedanken darüber gemacht, ob es in diesen Büchern wirklich Aliens gibt, und wenn, wer ein Alien ist.
Ich war deshalb so gespannt auf dieses Buch, dass ich es an einem Nachmittag durch hatte.

Der Schreibtstil war, wie in den ersten Bänden, einfach unglaublich. Die Figuren sind sich treu geblieben und man musste um jeden ständig bangen. „Der letzte Stern“ war nervenaufreibend. Spannend war nur, dass ich zu sehr von der Geschichte gepackt war, um von meinen Gefühlen überwältigt zu werden. Ich konnte meinen Blick nicht losreissen und ich musste dringend wissen, was die grosse Wahrheit hinter der Invasion ist. Erst zum Schluss konnte ich mich dann in Ruhe weinend zusammenrollen, um mit dem Gelesenen fertig zu werden.

Ich weiss, dass vielen der zweite Band, im Vergleich zum ersten, nicht mehr gefallen hat und es könnte durchaus sein, dass diese Leute auch mit „der letzte Stern“ ihr Problem haben werden. Ich aber war völlig begeistert.

Wie auch den ersten beiden Bände, gebe ich diesem 5 von 5 Sternen.

Ich bin noch nicht ganz bereit mich von  dieser Welt zu verabschieden, aber Rick Yanceys Bücher haben mich, wie kaum andere, gefesselt und mir wunderbare Lesestunden gebracht.





Spoilery Thoughts – SPOLIER ALERT – DANGER – SPOILERS AHEAD

Es gibt also doch Aliens! Ich war schon nach dem ersten, vorallem aber nach dem zweiten Band überzeugt, dass es gar keine Aliens gibt und die ganze Invasion menschengemacht war. Doch das Mutterschiff war wirklich ausserirdisch. Das hat mich ehrlich gesagt ein wenig enttäuscht, ich hätte es deutlich spannender und auch furchteinflössender gefunden, wenn die Invasion von Menschen geplant worden wäre.
Und ich merke jetzt, wärend ich das schreibe, dass ich das Buch wohl nochmals lesen muss, weil ich mir nicht mehr sicher bin, ob Evan und die anderen Silencer nur Menschen waren, die dachten sie seien Aliens (wie Ringer das sagt), oder ob die Aliens ihnen wirklich Alienwissen eingepflanzt haben, dagegen spricht zum Beispiel, dass Evan nie genaueres darüber sagen kann. Aber Cassie hat, nachdem sie Wonderland in sich aufgenommen hat, gesagt, dass Evan richtig lag.
Vielleicht wird es auch gar nicht richtig beantwortet.

Von allen Figuren hätte ich von Cassie zuletzt erwartet, dass sie stirbt. Ich war die ganze Zeit um alle besorgt. Vor allem um Ben und Sam. Aber nicht um Cassie, sie war der Inbegriff der Menschheit und dass sie am Ende das Mutterschiff zerstörte war sehr poetisch aber auch unerwartet.
Das Ende war in verschiedener Weise schmerzhaft.
Evan und Cassie sind nicht zusammen.
Sam hat seine ganze Familie verloren.
Ringer hat Razor verloren. (Das ist zwar schon eine Weile her, aber ich bin noch nicht darüber hinweg)
Poundcake, Dumbo und Teacup sind alle tot
Und am schlimmsten von allem...
Ben und Ringer sind zusammen.
Nein! Das mochte ich nicht!
Versteht mich nicht falsch, ich mag Ringer, und ich liebe Ben, und das ganze „Ich bringe sie zum lächeln“ und „sein Lächeln rettet die Welt“ Ding war süss, aber Razor hat mein Herz gestohlen und er und Ringer wären so perfekt gewesen. Ben und Ringer fühlte sich für mich immer verkehrt und erzwungen an. Nicht, dass ich Ben und Cassie zusammen wollte, Cassie gehört für mich zu Evan, aber das hat sich ja sowieso erledigt. (Wieso gab es für das Mutterschiff keine Fernsprengungsfunktion?)
Diese „Familie“ am Ende war einfach ein wenig seltsam für mich, aber natürlich macht es irgendwo Sinn.


Was haltet ihr von „der letzte Stern“ und der ganzen Reihe?

Vielen Dank fürs vorbeischauen und hoffentlich bis bald.



Joëlle

 


Wenn ihr bei auf meinem Bookstagramaccount vorbeischauen wollt, so sieht das etwa aus :) IG: @reading_joelle





Highly Illogical Behaviour von John Corey Whaley - Rezension


Bild von IG: @reading_joelle
Highly Illogical Behaviour

John Corey Whaley

Ca. 250 Seiten, Paperback

Faber and Faber (english)

Inhalt

Solomon ist 16 Jahre alt und hat seit drei Jahren das Haus nicht mehr verlassen. Damit meine ich nicht, dass er nicht verreist oder keine Freunde hat, die er besuchen könnte. Nein, damit will ich sagen, dass Solomon keinen Fuss mehr vor die Haustür gesetzt hat, seit 3 Jahren. Er war nicht einmal im Garten draussen.
Für uns mag das unverständlich sein, aber Solomon leidet an Agoraphobie (Angst vor weiten Plätzen und grossen Menschenansammlungen, das Gegenteil von Klaustrophobie), die, seit er sich nur zu Hause aufhält, deutlich weniger geworden sind.
Er sieht deshalb keinen Grund, sein Haus je wieder zu verlassen. Er ist „homeschooled“ und hat sich als riesiger „Star Trek the Next Generation“ ein eigenes Holodeck in der Garage gebaut. Das einzige, was er draussen vermisst, ist das Wasser.
Als dann eines Tages ein Mädchen namens Lisa seiner Mutter einen Brief für ihn mitgibt, in dem sie ihm sagt, sie wolle seine  Freundin werden, ist er zwischen Angst und Neugier hin und her gerissen.
Wird Lisa versuchen, ihn aus seinem sicheren Haus heraus zu holen? Und welche Rolle spielt Lisas Freund Clark in dieser Geschichte?

Meine Meinung zu dem Buch

Von Anfang an war mir Solomon sehr sympathisch, obwohl man ihn nicht sehr gut kennen lernt. Er ist zwar der Protagonist, aber „Highly Illogical Behaviour“ ist kein besonders dickes Buch, leider.
Mit Lisa hingegen konnte ich mich nicht besonders gut anfreunden.
Das Grundkonzept des Buches ist eigentlich recht einfach und immer wieder habe ich versucht zu erraten, was wohl geschehen wird. Und immer lag ich falsch. (Mehr dazu im Spoiler-Teil.)

Das Buch lässt sich sehr schnell und flüssig lesen und wie zu erwarten ist es sehr Figuren- und Emotionenbetont. Im Laufe der Geschichte werden  nur eine Handvoll Figuren eingeführt und Lisa, Clark und Solomon tragen die ganze Geschichte, aber diese Einfachheit hat für mich Solomons Situation besser erspürbar gemacht, denn er sieht ja auch kaum andere Menschen.

John Corey Whaley hat mich bis jetzt noch nie enttäuscht und ich freue mich schon auf weitere Bücher von ihm.
Ich gebe „Highly Illogical Behaviour“ 5 von 5 Sternen.

Spoilery Thoughts – DANGER! – SPOILERS AHEAD!

Ugh, Lisa hat mich sehr genervt! Ich rühme mich selbst damit, eher schlau zu sein, aber so besserwisserisch und bevormundent, wie Lisa, bin ich hoffentlich nicht. Ich konnte keine Sekunde lang verstehen, wieso Clark sie liebt. Ich habe immer gehofft, Clark und Solomon würden am Ende zusammen kommen, aber, wie oben erwähnt, lag ich mit meinen Vermutungen ständig falsch.

Ich habe zum Beispiel erwartet, dass es eine grosse, emotionale Szene geben würde, bei der Lisa oder Clark aus dem Haus rennen und Solomon seine Ängste verliert und ihr/ihm hinausfolgt, aber das kam nie so. Ich fand es tatsächlich viel eindrucksvoller, dass Sol den Schritt nach draussen in den Garten ganz alleine und still getan hat.

Clark und Solomons Freundschaft wachsen zu sehen war schön und Solomons Gedanken und Gefühle wirkten auf mich nie erzwungen, sondern ehrlich und aufrichtig. Es wurde nichts beschönigt.

Ich hoffe ihr konntet mit meiner Rezension etwas anfangen und vielleicht bis zum nächsten mal hier, oder auf meiner Instagramseite @reading_joelle

Joëlle

Montag, 22. August 2016

Die Attentäter von Antonia Michaelis - Rezension


Die Attentäter 
 
Antonia Michaelis

448 Seiten, gebunden

Oetinger Verlag

Ich möchte dem Oetinger Verlag herzlich für dieses, mein erstes, Rezensionsexemplar danken. Ich habe mich unglaublich darüber gefreut.

Inhalt

In einem Haus in Berlin leben drei Kinder, die bodenständige Margarete, der einfühlsame Alain und Cliff, der immer Probleme zu haben scheint.
Die Leben der drei verweben sich immer enger miteinander, bis Cliff als junger Erwachsener zum Islam konvertiert. Ist es nur ein harmloser Glaube?
Steht er noch auf ihrer Seite oder rutscht er immer tiefer in die Abgründe der Islamisten?

Meine Meinung zu diesem Buch

Schon auf der ersten Seite fällt  einem der wunderschöne Schreibstil von Antonia Michaelis auf. Man fühlt sich problemlos in jede Szene und alles gibt einem das Gefühl in einer Blase zu sein, in der die Welt poetischer und trauriger und düsterer ist.
Denn dieses Buch ist sehr düster. Nicht nur die Gewalt, die sehr explizit beschrieben wird, sondern die seelischen Abgründe, die sich einem eröffnen.

Antonia Michaelis erzählt die Geschichte rund um Cliff, Alain und Margarete nicht chronologisch sondern webt immer Teile aus früherer, neuerer und heutiger Zeit zusammen. Das gibt dem ganzen eine schöne Dynamik, hat mich aber auch am Anfang sehr verwirrt, da ich mir nie ganz sicher war, in welcher ungefähren Zeit wir uns nun befanden.

Lange tappt man beim Lesen im Dunklen und kann nur Vermutungen darüber aufstellen, wer welche Absichten hat. Das hatte für mich zur Folge, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

Wie auch schon „Der Märchenerzähler“ von Antonia Michaelis hat mich dieses Buch sehr aufgewühlt. Es ist definitiv keine leichte, vergnügliche Kost. Trotzdem haben die Welten, die sie mit ihren Worten erschafft eine ganz eigene Anziehungskraft.

Ich gebe „Die Attentäter“ 4,5 von 5 Sternen, weil die Figuren und die Geschichte sowohl rätselhaft, als auch wunderschön geschrieben sind und mich unglaublich in ihren Bann ziehen konnten. Zu Bemängeln habe ich, dass die Wechsel der Zeitstränge ein wenig verwirrend waren.

Das Bild, was dieses Buch einem vom Islamismus gibt, ist logischerweise sehr schrecklich, doch auch der Islam wird nicht gerade schön dargestellt, wenn auch friedliche Moslems, die den IS verabscheuen erwähnt werden. Ich denke, gerade weil der Islamismus heute ein so grosses Thema ist, müsste der Unterschied zwischen Islamismus und Islam noch ein wenig besser abgebildet werden, denn Fremdenhass wird unsere Probleme nur noch vergrössern.

Das Bild ist von meiner Instagramseite @reading_joelle schaut da gerne vorbei :)

Donnerstag, 4. August 2016

July Wrap-Up

Da ich den ganzen Juli über Ferien hatte, habe ich ziemlich viel gelesen.
Insgesamt waren es 14 Bücher und 2 e-shorts.

  1. Salt and Storm von Kendall Kulper 3/5
  2. Wolke 7 ist auch nur ein Nebel von Mara Andeck 4/5
  3. Zorn und Morgenröte von Reneé Ahdieh 5/5
  4. Tausend Nächte aus Sand und Feuer von Emily Kate Johnston 3/5
  5. Grischa - Goldene Flammen von Leigh Bardugo 4/5
  6. Grischa - Eisige Wellen von Leigh Bardugo 4/5
  7. Weil ich Layken liebe von Colleen Hoover 4/5
  8. Jackaby von William Ritter 4/5
  9. Das Morgen ist immer schon jetzt von Patrick Ness 5/5
  10. Top Secret 10 - Der Anschlag von Robert Muchamore 4,5/5
  11. Grischa - Lodernde Schwingen von Leigh Bardugo 4/5
  12. Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie von Lauren Oliver 5/5
  13. Rain - Das tödliche Element von Virginia Bergin 3,5/5
  14. Angel Dares von Joss Stirling 5/5
  15. Grischa - Der allzu schlaue Fuchs von Leigh Bardugo 4/5
  16. Grischa - Die Hexe von Duwa von Leigh Bardugo 4/5
Top:
Ich habe ganzen 4 Büchern eine 5-Stern Bewertung gegeben.

Zorn und Morgenröte hat mich einfach gefesselt, die Interaktionen der Figuren und wie sie sich entwickelt haben war unglaublich, ich konnte dieses Buch nicht aus den Händen legen, und das ist für mich meist ein eindeutiges Zeichen für ein super Buch. Die Liebesgeschichte ist eindeutig nachvollziehbar für mich. Ich brauche den zweiten Band jetzt!

Das Morgen ist immer schon jetzt hat mich auf eine Art berührt, wie es bis jetzt nur Artistoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums geschafft hat. Dadurch, dass die Figuren Gedanken und Ängste haben, die ich von mir kenne und ich mich deshalb so einfach in sie hineinfühlen konnte.

Wenn du stirbst... spielt mit den grossen Konsequenzen, die kleine Entscheidungen nach sich ziehen. Auch wenn das Ende mich ein wenig enttäuscht hat, war die Geschichte doch wundervoll, weil man langsam hinter die Fassaden der einzelnen Charaktere sah.

Und zuletzt Angel Dares. Joss Stirling schreibt diese süssen, unterhaltsamen und spannenden Liebesgeschichten einfach so gut. Obwohl ich Liebesgeschichten nicht so mag, der ganze Savantpower-Aspekt erweitert das ganze so gut. Ausserdem war die Protagonistin Angel einfach lustig und man konnte sich gut in ihr wiedererkennen.

Flop:
Diesen Monat hatte ich nicht wirklich einen Flop, ausser vielleicht Salt and Storm, da ich von diesem Buch nicht allzu viel erwartet hatte, war es gar nicht so schlimm. Ich hatte mir einfach ein bisschen mehr, mehr Tiefe, mehr Details usw erhofft.

Lest was schönes im August!


Bookstagram

Hallo Leute
Eine kurze Info, seit ein paar Monaten habe ich einen Bookstagram Account: @reading_joelle
Wenn ihr auf Instagram mal bei mir vorbeischauen wollt, würde ich mich sehr freuen.

Montag, 18. Juli 2016

Grischa - Goldene Flammen


Ich habe die Grischa-Trilogie bestimmt tausend mal auf BookTube und Bookstagram gesehen und ich war mir immer sicher, dass ich sie toll finden würde.
Da aber meine Buchwunschliste unendlich lang ist habe ich es mir lange nicht gekauft.

Vor wenigen Wochen habe ich dann gemerkt, dass der erste Band nicht mehr als Hardcover zu kaufen ist. Ich fand das ziemlich blöd, weil die deutschen Hardcoverausgaben von Carlsen so schön aussehen.

Ich habe dann auch auf Instagram angefragt, ob das Buch in näherer Zukunft nachgedruckt wird, aber die Antwort war nein, die Nachfrage sei zu klein.

Long story short... ich habe mir den ersten Band auf Arvelle bestellt und die anderen beiden auf ExLibris. Jetzt besitze ich sie alle und die ersten beiden sind schon gelesen.

Um was geht es bei „Grischa“?

Die Grischa-Trilogie spielt in dem fiktionalen Land „Rawka“, das in der Sprache und dem Klima an Russland angelehnt ist. Rawka wird von einem Zaren regiert und der zweitmächtigste Mann im Land ist der Dunkle. Der Dunkle ist ein Grischa, also ein Mensch mit speziellen Fähigkeiten und verlängerter Lebenszeit. Die Grischa aus Rawka bilden die zweite Armee des Zaren und der Dunkle führt sie an. Rawka ist mit den beiden Nachbarländern im Krieg und erschwerend kommt dazu, dass ein früherer Dunkler Rawka geteilt hat, in dem er einen Landstrich in die „Schattenflur“ verwandelt hat, ein Gebiet aus Dunkelheit und mit Monstern namens „Volkra“ bevölkert.

Alina Starkowa, die Protagonistin, ist Kartografin in der ersten Armee des Zaren und ist auf dem Weg die Schattenflur zu durchqueren. Dort passiert etwas, was Alina zur leuchtenden Hoffnung für den Dunklen, den Zaren und ganz Rawka macht.

 

Meine Meinung zu „Grischa“:

Da ich seit zwei Jahren als Freifach Russisch lerne, war die Verwendung von russischen Wörtern für mich irgendwie toll und interessant. Insgesamt kann ich sagen, dass mir das Buch gut gefallen hat. Aber ich war nicht so gefesselt und begeistert, wie ich gehofft habe zu sein. Alina hat sich nicht sehr tief und ausgearbeitet angefühlt. Was mir gefallen hat an ihr ist, dass sie nicht nur immer diese heldenhaften und selbstlosen Gedanken hatte. Das hat sie mir deutlich sympathischer gemacht. Maljen war ein typischer Love-interest und das hat mir auch sehr gut gefallen J Der wohl interessanteste Charakter in „Grischa – Goldene Flammen“ war der Dunkle.
Ich freue mich schon auf den Rest der Trilogie und hoffe, dass der letzte Band mich richtig vom Hocker hauen wird.

Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen. <3